Das müssen Sie beim Autoverkauf beachten

Beim privaten Autoverkauf müssen einige Dinge beachtet werden. Neben Preis und Erscheinungsbild müssen auch die TÜV-Plaketten im Vorfeld geprüft werden. Was sonst noch wichtig ist, beantwortet folgender Artikel.

Autoverkauf: Möglichkeiten und Wege

Vor dem privaten Autoverkauf steht zuallererst die Wahl des Verkaufswegs. Am einfachsten ist es, das Fahrzeug über eine Zeitungs-Annonce anzubieten. Wer sich nicht regional beschränken möchte, kann das Auto auch auf einschlägigen Internetseiten zum Verkauf anbieten. Alternativ ist es auch möglich, das Fahrzeug bei einem Händler in Zahlung zu geben. Der Nachteil: Das Geld wird erst ausgezahlt, wenn der Wagen tatsächlich verkauft wird. Außerdem wird die Summe mit dem Händler aufgeteilt und fällt dementsprechend geringer aus.
Es gibt also viele Möglichkeiten, ein Auto zu verkaufen. Die wichtigsten Varianten noch einmal zusammengefasst:

  • Verkauf über Zeitungs-Annonce
  • Verkauf über Internetportale
  • Wagen bei einem Händler in Zahlung geben

Das gilt es beim Verkauf zu beachten

Der Verkauf eines Fahrzeugs erfordert einiges an Vorbereitung. Besonders wichtig: Das Auto gründlich putzen, bevor die Fotos gemacht werden. Je gepflegter der Wagen aussieht, desto höher fällt der Verkaufspreis später aus. Zudem fördert eine gründliche Reinigung mögliche Makel zutage, welche dann noch rechtzeitig vor dem ersten Besichtigungstermin beseitigt werden können.
Vor dem Verkauf muss das Auto vom TÜV durchgecheckt werden. Das bringt jedoch auch Vorteile mit sich, denn eine gültige TÜV-Plakette und eine aktuelle Abgasuntersuchung sorgen für einen höheren Erlös.
Zuletzt: Alle Schäden und Makel auflisten und in einem Schadensprotokoll zusammenfassen. Der Käufer unterschreibt das Dokument und mögliche Probleme werden von vornherein vermieden. Auch die Namen möglicher Vorbesitzer sollten dem Käufer ausgehändigt werden, um Vertrauen zu schaffen.

Checkliste für den Autoverkauf

Nicht nur das Auto wechselt bei einem Verkauf den Besitzer, sondern auch diverse Dokumente. Folgende Papiere sollten unbedingt vorliegen:

  • Fahrzeugschein
  • Fahrzeugbrief
  • Schadensprotokoll
  • Liste mit Namen der Vorbesitzer

Sind diese Dinge vorhanden, muss nur noch der schriftliche Kaufvertrag angefertigt werden. Vorlagen hierfür finden sich im Internet.
Die Übergabe sollte erst dann stattfinden, wenn das Geld überwiesen wurde. Auch eine Barzahlung ist möglich, sollte nach Möglichkeit jedoch vermieden werden, da die Gefahr besteht, dass es sich um Falschgeld handelt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fährt mit dem Käufer gemeinsam zur Bank und schließt den Verkauf direkt im Anschluss ab. Wer sein Fahrzeug bei einem Händler in Zahlung gibt, erhält ohnehin eine Quittung. Auch hier gilt jedoch: Zweimal hinsehen und nach Möglichkeit verhandeln.
Handeln ist beim Autoverkauf ohnehin erwünscht. Wer den Preis von vornherein zu niedrig ansetzt, riskiert, dass die Wunschsumme nicht erreicht wird. Deshalb sollte der Preis zu Beginn wesentlich höher liegen, um Spielraum für mögliche Verhandlungen zu schaffen.