Autoverkauf Privat – Risiken und Chancen

Es gibt viele Gründe, das eigene Auto verkaufen zu wollen. Entweder ist es in die Jahre gekommen und man wünscht sich etwas Neues, hat sich vielleicht sogar bereits in einen Neuwagen verliebt, oder der alte Wagen entspricht nicht mehr den Vorstellungen. Letzteres kann sehr schnell passieren, wenn beispielsweise der Nachwuchs ins Spiel kommt, oder ein vierbeiniger Begleiter zur Familie hinzukommt, und plötzlich ein größerer Wagen benötigt wird. Doch, wer ein neues Auto kaufen möchte, der muss sein altes erst einmal verkaufen. Hierfür gibt es mittlerweile zahlreiche Wege, wobei der Autoverkauf Privat immer noch bevorzugt wird. Hierbei gibt es allerdings einige Punkte zu beachten, damit der Autoverkauf nicht zu einem Desaster wird.

Lohnt sich ein privater Autoverkauf?
Viele Internetseiten bieten mittlerweile den Kauf eines alten Gebrauchtwagens an, bei dem sich der Verkäufer um fast nichts kümmern muss. Dennoch möchten die meisten Autofahrer ihren Wagen lieber privat verkaufen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei Händlern bringen alte Gebrauchte oftmals nur einen kleinen Teilbetrag ein, da diese natürlich beim Verkauf wieder Gewinn aufschlagen müssen. Verkauft man sein Auto privat, ist also eine höhere Gewinnspanne möglich, da die Gewinne des Fahrzeugs direkt an den Verkäufer gehen. Aus rein finanzieller Sicht lohnt es sich also, das Auto privat anzubieten, da somit der höchste Gewinn erzielt werden kann. Doch gleichzeitig bedeutet dies für den Autoverkäufer einen hohen Aufwand.

Die Risiken beim Autoverkauf Privat
Der private Autoverkauf bringt einige Risiken mit sich, die nicht zu missachten sind. Eine der schwerwiegendsten Risiken ist die Zeit. Ein privater Autoverkauf kann sich über mehrere Wochen bis Monate hinziehen, da nicht immer gleich ein passender Käufer gefunden werden kann. Verkauft man seinen Altwagen an einen Händler, übernimmt dieser das Fahrzeug schnell und unkompliziert. Ein privater Autoverkäufer muss erst einmal über verschiedene Kanäle wie Zeitungen, Aushänge oder Online-Inserate auf den Verkauf seines Autos aufmerksam machen.
Ein weiteres Risiko liegt in der Bezahlung und den Verträgen bei privaten Verkäufen. Wer sein Auto privat verkauft, sollte auf jeden Fall einen Standardvertrag zum Autokauf parat halten, damit dieser vom Käufer unterschrieben werden kann. In diesem Standardvertrag ist neben dem Kaufdatum auch der Preis festgehalten. Auch steht darin geschrieben, dass der Verkäufer den Käufer über alle etwaigen Mängel aufgeklärt hat und kein Anspruch auf Widerrufung besteht.
Nachdem der Vertrag vom Käufer unterzeichnet wurde, ist es sinnvoll, sich das Geld bar auszahlen zu lassen. Damit ist der Geldbetrag gleich bezahlt und es können keine Komplikationen auftreten. Auch sollte der Autoverkäufer das Auto bereits abgemeldet haben, damit der neue Käufer nicht mit dem Versicherungsschutz des alten Besitzers fahren muss.